Von O bis O (Ostern bis Oktober) ist die Zeit für Sommerreifen, und von Oktober bis Ostern die für die Winterreifen. Doch viele Autofahrer fragen sich: Ob und wann ein Wechsel sinnvoll ist? Untersuchungen zeigen, dass Winterreifen im Sommer häufig längere Bremswege haben. „Das liegt an der speziellen und weichen Gummimischung von Winterreifen“, erklärt Mike Rignall, Marketing Manager von Toyo Tire Europe. Sommerreifen bieten bei Regen und hohen Asphalttemperaturen bessere Aquaplaning-Eigenschaften und mehr Fahrstabilität. Wer sicher unterwegs sein will, sollte das beachten: „Winterreifen im Winter, Sommerreifen im Sommer.“
                     

Auf den ersten Blick wirkt es so, als gäbe es keine großen Unterschiede zwischen den Reifen verschiedener Fabrikate. Umso mehr empfiehlt es sich, bei der Auswahl der Reifen auf unabhängige Tests von Automobilklubs zu achten. Diese zeigen erhebliche Unterschiede bei den unterschiedlichen Leistungsmerkmalen auf und küren einen Preis-Leistungssieger, der in der Regel eine gute Wahl ist. Prüfen geht über Ausprobieren – und Unwissenheit birgt die größte Gefahr. Mike Rignall empfiehlt: „Reifen sollten vor jedem Wechsel auf ihre Einsatzfähigkeit geprüft werden.“ Die wichtigsten Kriterien seien dabei: Profiltiefe, Reifenalter und Schäden. „Die Experten im Fachhandel sind dafür die richtigen Ansprechpartner.“

Übrigens: Auf dem Reifen lastet das ganze Gewicht des Autos, samt Insassen und Ladung. Das tragende Element ist dabei die Luft. Deshalb ist der richtige Reifendruck entscheidend für das Fahrverhalten des Autos – und damit für die Sicherheit. Er wirkt sich auch erheblich auf den Benzinverbrauch und die Lebensdauer der Reifen aus. Daher gilt auch: regelmäßig den Luftdruck der Reifen checken. djd