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Familie & Leben

So regelt man Bestattungen im Voraus

Für eine sichere Bestattungsvorsorge gibt es zwei Varianten

Bestattungsvorsorge bedeutet, die eigenen Wünsche für die zukünftige Bestattung inhaltlich und finanziell abzusichern. Foto: z/djd/DEVK/Stockdisc

22.02.2021

Heutzutage muss jeder Mensch für seine eigene oder die Bestattung seiner Angehörigen finanziell selber aufkommen. Wie die Finanzen im Todesfall aussehen, ist angesichts eventuell anfallender Pflege- und Heimkosten kaum vorherzusehen.

Wer vorsorgt, entlastet seine Angehörigen. Welche Form der Bestattungsvorsorge macht Sinn, worauf kommt es an? Das Lebensalter, der eigene Gesundheitszustand, die persönlichen finanziellen Lebensumstände und die eigenen Bestattungswünsche sind maßgebend.

Zwei verschiedene Lösungen kommen bei der Bestattungsvorsorge in Frage: Eine einmalige Einlage in einen sogenannten Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag oder eine Sterbegeldversicherung. Bei einer Treuhandeinlage wird Geld in einen Treuhandvertrag eingezahlt. Dieses wird als Treuhandvermögen sicher angelegt – übrigens: für diese Anlage werden keine Negativzinsen fällig. Im Todesfall wird dieses Treuhandvermögen dann an den Bestatter zur Erfüllung des Vertrages ausgezahlt.

Die Sterbegeldversicherung empfiehlt sich vor allem für jüngere Personen. Hier werden monatlich kleine Beträge in eine Sterbegeldversicherung eingezahlt, die im Todesfall ausbezahlt wird. Gerade für Menschen mit kleineren Einkommen ist diese Variante geeignet.

Es gibt in aller Regel keine Gesundheitsprüfung und das Geld wird nach entsprechenden Wartezeiten sofort nach Vertragsbeginn ausgezahlt.

„Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, in beiden Fällen kommen Sie für die Kosten Ihrer Beerdigung auf. Und das schützt natürlich Ihre Angehörigen vor einer plötzlichen hohen Rechnung“, erklärt der Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.

„Neben der Finanzierung können Sie aber auch den Ablauf Ihrer Trauerfeier vorab bestimmen. Damit können Sie Ihren Angehörigen Entscheidungen abnehmen“, so der Verband weiter. red