Wer künftig eine Pflegeausbildung beginnt, profitiert davon, dass die Ausbildung ab diesem Jahr kostenfrei und generalistisch ausgerichtet ist. Das heißt, Auszubildende und Studierende durchlaufen alle pflegerischen Versorgungsbereiche. Nach zwei Jahren ist eine Spezialisierung möglich. Vorteile der dreijährigen Ausbildung: Pflegefachpersonen können sektorenübergreifend arbeiten – sowohl in der Krankenpflege als auch in der Langzeitpflege. Dies dürfte perspektivisch zu einer Angleichung der Löhne führen. Christine Vogler, Vizepräsidentin des Deutschen Pflegerates und stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbands Lehrender für Gesundheits- und Sozialberufe, begrüßt die Neu-Ausrichtung: „Die neue Pflegeausbildung wird den Bedürfnissen der Auszubildenden und der Pflege selbst auf lange Sicht gerechter. All das wird den Beruf und den Stolz der Pflege stärken und ein neues Bewusstsein für die Profession Pflege schaffen.“
  

BSZ Leonberg

Auch für die schon ausgebildeten Pflegefachpersonen soll der Beruf attraktiver werden. Für die Altenpflege hat der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung beispielsweise das „Projekt zur Umsetzung guter Arbeitsbedingungen in der Pflege“ ins Leben gerufen. Hier sollen kleine und mittelgroße Altenpflegeeinrichtungen bei der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt werden – beispielsweise durch die Schaffung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen und Dienstpläne, durch motivierende Entlohnungssysteme und Stärkung der Eigenverantwortung. Erste Erkenntnisse aus der Pilotphase des Projekts: Die teilnehmenden Pflegeeinrichtungen haben einige Veränderungen umgesetzt und wollen über die Testphase hinaus daran festhalten. wk
  


Der gute Eindruck zählt

In kurzer Zeit einen positiven und überzeugenden Eindruck hinterlassen: Ein Bewerbungsgespräch stellt stets eine besondere Stresssituation dar. Und dabei kommt es nicht nur auf das gesprochene Wort an. Ebenso wichtig für die Wirkung auf den Gesprächspartner ist die nonverbale Kommunikation durch Mimik und Gestik. Mit der richtigen Körpersprache lässt sich ein kompetenter Eindruck vermitteln. Zu einer guten Gesprächseinleitung gehört außerdem der passende Händedruck. Er sollte ruhig und mittelstark sein. wk