Eine beliebte Weiterbildung für Anlagenmechaniker ist die Meisterausbildung zum Installateur und Heizungsbauer. Ein Meisterkurs ist allerdings zeitintensiv und muss finanziell auch erst einmal gestemmt werden. Aber es gibt eine spannende Alternative: Mit der Weiterbildung zum SHK-Servicetechniker an der Bildungsakademie in Stuttgart können Anlagenmechaniker ihr Wissen im Bereich der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik vertiefen und mehr Verantwortung im Betrieb übernehmen.
   

Schaal Bad + Design

Die Weiterbildung bringt den Teilnehmern einige Vorteile:

– Vertiefung des bereits vorhandenen Wissens
– Größere Karrierechancen
– Mehr Verantwortung im Unternehmen
– Gute Chancen auf ein besseres Gehalt

Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer als optimales Bindeglied zwischen dem Fachbetrieb und den Kunden zu positionieren. Nach dem Abschluss beherrscht man sein technisches Handwerk und ist gleichzeitig im professionellen Umgang mit Kunden geübt. Man kann selbstständig arbeiten und sich angemessen gegenüber den Kunden präsentieren. Aufgrund der Ausbildung kann man auch attraktive Folgeaufträge generieren. Dank der neu erlernten technischen Fähigkeiten erledigt der SHK-Servicetechniker die Diagnose technischer Anlagen und kann die effiziente Wartung und Inbetriebnahme problemlos übernehmen.

Grundlage für die Teilnahme an der Weiterbildung ist ein erfolgreicher Abschluss der Ausbildung zum Anlagenmechaniker. Die meisten Teilnehmer der Weiterbildung wollen im Betrieb mehr Verantwortung übernehmen und haben sich daher für eine Aufstiegsqualifikation wie die des SHK-Servicetechnikers entschieden. Spaß bei der Fehlerdiagnose und der handwerklichen Arbeit an Anlagen und technischen Geräten helfen dabei, den Lehrgang mit Erfolg zu bestehen.

Viele der Teilnehmer entscheiden sich aber nicht nur wegen ihrer Liebe zur Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik für die Weiterbildung zum SHK-Servicetechniker – auch die Freude am Umgang mit den Kunden spielt häufig eine Rolle.

Sollte man jedoch nicht nur im Betrieb weiter aufsteigen wollen, sondern unter Umständen sogar eine Selbstständigkeit ins Auge fassen, dann empfiehlt sich ausgebildeten Anlagenmechanikern eher die Ausbildung zum Installateur- und Heizungsbaumeister.
   

Scheffel

Die Weiterbildung für Anlagenmechaniker an der Bildungsakademie der Handwerkskammer Region Stuttgart ist inhaltlich modular aufgebaut und behandelt die drei Themengebiete:

Teil 1: Allgemeine technische Kenntnisse

Die Teilnehmer beschäftigen sich mit physikalischem und chemischem Wissen rund um die Verbrennungstechnik. Auch die Heizungs- und Sanitärtechnik wird im Kurs vertiefend diskutiert.

Teil 2: Spezielle technische Kenntnisse

Im zweiten Teil der Weiterbildung zum SHK-Servicetechniker werden die beiden Themenblöcke der Gerätetechnik und der Anlagentechnik beleuchtet. Fragestellungen rund um die Trinkwassererwärmung, die Abwassertechnik oder beispielsweise Gasgebläsebrenner beantworten die Dozenten dabei ausführlich.

Teil 3: Betriebswirtschaft und Recht

Auch ein kaufmännischer Teil gehört zur Ausbildung zum SHK-Servicetechniker dazu: In diesem Modul werden zum Beispiel die Preiskalkulation behandelt und rechtliche Aspekte der Arbeit besprochen.

Nicht zuletzt stehen auch kommunikative Themen im Mittelpunkt der Ausbildung. Die Teilnehmer erfahren dabei, worauf sie bei der Gesprächsführung mit den Kunden achten sollten und wie ein erfolgreiches Verkaufsgespräch auszusehen hat. wk
   


Mit „Erasmus“ nach Italien

Für bis zu 20 Gesellinnen und Gesellen aus Bau, Ausbau und dem Dienstleistungssektor wird jedes Jahr ein Traum wahr: Mit dem Austauschprogramm „Erasmus+“ leben und arbeiten sie für drei Monate in der italienischen Stadt Volterra. Die jungen Handwerker setzen dort ihre in der Ausbildung erlernten Fähigkeiten unter neuen Bedingungen ein. Auf die „Volterrani“ warten bei dem Austauschprogramm spannende interkulturelle Erlebnisse, die mit einem Sprachkurs beginnen und mit grenzübergreifenden Freundschaften zu italienischen Kollegen enden können. Das Programm beginnt jedes Jahr im November oder Dezember mit einem Vorbereitungswochenende in Deutschland. Im Januar heißt es dann: Koffer packen und ab in die Toskana. Für Junghandwerker aus dem Bau- und Ausbaugewerbe bieten die italienischen Partner vor Ort spannende Arbeitseinsätze an: Meist werden historische Gebäude restauriert und renoviert. wk